Seit meinem Einstieg in die Wildlife-Fotografie nutze ich Kameras der Marke Nikon und weitgehend auch Nikkor-Objektive.
Aktuell sieht mein Set-Up wie folgt aus:
Kameras.
- Z9
- Z8
- D500
Objektive:
- Nikkor Z 400mm f/2,8 TC VR S
- Nikkor Z 180-600mm f/5,6-6,3 VR
- Nikkor AF-S 14-24mm f/2,8 G ED
- Sigma APO Macro 180mm f/2,8 EX DG OS HSM
- Sigma APO Macro f/2,8 150mm DG HSM
Dazu Stative von Gitzo und Feisol, Kugelkopf und Gimbalhead, Fernauslöser, Rucksäcke, Tarnzeugs usw
Lichtstark, scharf, Traumbokeh, wunderbare Bildwirkung!
In der Tat ist ein 400er f2,8 ein Traumobjektiv. Für viele Bereiche in der Wildlife-Fotografie ist dieses Objektiv ausreichend, zumal Nikon der aktuellen Version seines 400er f2,8er einen integrierten Telekonverter spendiert hat, der lediglich per Umschalthebel ein- oder ausgeschwenkt wird und man sich das lästige Abschrauben des Bodies von der Linse sparen kann. Natürlich funktionieren auch die beiden externen Telekonverter (1,4x und 2x) an diesem Objektiv, was die Flexibilität nochmals erhöht.
Ich nutze dieses Objektiv, wenn ich entweder die Lichtstärke oder die Bildwirkung haben möchte oder gerne auch aus Ansitzen vom Stativ aus.
Ebenfalls traumhaft verhält sich das Z800er f/6,3.
Mit F/6,3 für ein 800er-Objektiv immer noch relativ lichtstark (die Primes bieten auch nur f/5,6), dazu mit 2385g ein durchaus annehmbares Gewicht, was es gepaart mit der exzellenten Bildstabilisierung zu einem hervorragendem Objektiv für die Pirsch ohne Tarnung macht. Konvertertauglich ist das Objektiv, jedoch verzichte ich persönlich auf die Nutzung externer Konverter. Dass es darüberhinaus gut und scharf abbildet, sei nur am Rande erwähnt.
Wie angedeutet, nutze ich das Objektiv, wenn ich vermute, nicht so nah an die Motive heranzukommen, was z.B. regelmäßig auf der Pirsch der Fall ist, meistens an der Z8.
Mein kleines Reise-Telezoom.
Dieses Objektiv bietet einen angenehm großen Brennweitenbereich, bildet dazu sehr scharf ab und liefert ein annehmbares Bokeh.
Es passt zusammen mit der Z8 in meinen kleinen Rucksack und kommt immer dann zum Einsatz, wenn das Fotografieren nicht der Hauptzweck meiner Unternehmungen ist, ich aber nicht ganz ohne Kamera losziehen möchte, also Urlaube und sonstige Ausflüge.
Das Sigma f/2,8, 150er Makro hat inzwischen schon fast einen Legendenstatus. Das einzige Objektiv mit F-Mount, das ich noch besitze, also muss ich es mit dem FTZ-Adapter an meinen Z-Kameras betreiben oder eben an der D500. Es ist wie praktisch alle Makro-Objektive sehr scharf und bietet mit 150mm Brennweite für mich einen idealen Kompromiss zwischen den 90/105mm und den 180/200mm-Makros.
Der AF an den Z-Kameras funktioniert mäßig bis gar nicht zuverlässig.
Insofern nutze ich es an der Z8, wenn ich die Makro-Fotografie etwas professioneller und ernsthafter, also mit Stativ, Fernauslöser usw betreibe, also nicht auf den AF angewiesen bin.
Sollte ich Freihand-Makros machen wollen, dann nutze ich es an der D500.
Mit dem 150er mache ich ausschließlich Makro-Aufnahmen.
Dieses Objektiv ist erst kurze Zeit Teil meiner Ausrüstung, so dass mir noch belastbare Erfahrungswerte fehlen. Kaufrgund war in erster Linie, dass ich ein etwas längeres Makro-Objektiv haben wollte, bei dem auch an den Z-Kameras der AF brauchbar funktioniert.
Auch erst seit kurzem bei mir und soll mir den Einstieg in Landschaftsfotografie ermöglichen.
